• Cefla wird über ihre “Engineering Business Unit” in einem Joint Venture mit der Firma Atzwanger aus Bozen ein neues Blockheizkraftwerk in Cottbus (im Bundesland Brandenburg) errichten, im Zuge des Regierungsplans für den Ersatz von Kohlekraftwerken.
• Die Anlage wird mit Erdgas betrieben und wird in hocheffizienter Form Strom- und Wärmeenergie für ein Fernwärmenetz in der Stadt mit etwa 100.000 Einwohnern erzeugen und so erhebliche Energieeinsparungen ermöglichen.
• Der Vertrag wurde bei der Stadtwerke Cottbus unterzeichnet und die Arbeiten werden in den nächsten Tagen beginnen und in den kommenden zwei Jahren abgeschlossen sein.

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BOLOGNA, 2. Mai 2019. Cefla Engineering, ein führendes italienisches Unternehmen im Anlagenbau, gewann in einem Joint Venture mit Atzwanger, einem historischen Anlagenbauer in Bozen, die Ausschreibung der Stadtwerke Cottbus, ein gleichnamiges Stadtunternehmen in der Niederlausitz, in Brandenburg, für den schlüsselfertigen Bau einer neuen 50-MW KWK-Anlage mit Erdgasmotoren . Die Ausschreibung ist Teil eines von der Bundesregierung geforderten Investitionsplans, der darauf abzielt, Kohlekraftwerke durch neue Erzeugungsanlagen zu ersetzen. Die Feier zur Vertragsunterzeichnung, die für Cefla im Namen des Verwaltungsrats  durch dem Vizepräsidenten Claudio Fedrigo erfolgt ist, fand heute Morgen (30. April 2019) statt.  Die Arbeiten starten in den nächsten Tagen und werden in den kommenden zwei Jahren abgeschlossen sein.

“Der Auftrag umfasst die Planung, den Bau, die Installation und die Abnahmeprüfung einer neuen 50-MW KWK-Anlage sowie aller angeschlossenen Zusatzanlagen, in die jeweils fünf 10-MW J920 Jenbacher-Motoren eingebaut werden – erklärt Massimo Pinoli, internationaler Vertriebsleiter von Cefla Engineering -. Das von Cottbus wird ein Kraftwerk sein, das mit hocheffizienten Anlagentechnologien Strom und Wärme liefert;  wie für die Anlage, die wir bereits in Rom für Acea (in der Region Tor di Valle) gebaut haben, wird die gesamte Wärme das städtische Fernwärmenetz mit fast 100.000 Einwohnern versorgen. Für diese Anlage, die die bestehende Kohlekraftanlage vollständig ersetzt, umfasst die Baustelle die Errichtung eines zweigeschossigen Kraftwerksgebäudes, wo alle 

Hilfssysteme und Anlagenausrüstungen installiert werden, sowie einen Satz von 15 Stück 30 m hohe Druckwärmespeichern,  in einer speziell von Cefla entwickelten Konfiguration.”

Das Projekt stützt sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit eines Netzwerks lokaler Partner für die Bautätigkeiten, um das Joint Venture Cefla-Atzwanger, das die Anlage auf der Grundlage eines “schlüsselfertigen” Vertrags entwerfen und bauen wird, zu unterstützen.

“Cefla, der Projektleiter, und Atzwanger bringen ihre jeweiligen Fähigkeiten und Erfahrungen in das Joint Venture ein: Cefla die Entwicklungs- und Betriebserfahrung, die unsere Ingenieure und Techniker in den letzten zwanzig Jahren in wichtigen Projekten auf dem Energiesektor erworben haben – erklärt Massimo Milani, Geschäftsführer der Cefla BU Engineering – unter denen  die Anlage in Rom Tor di Valle für Acea zu erwähnen ist, und  Atzwanger –  erklärt  Christoph  Atzwanger, Geschäftsführer, Atzwanger AG, die Betriebserfahrung und Vorgehensweise in der Gestaltung komplexer Projekte in Deutschland. 

Für beide Unternehmen ist Cottbus ein weiterer Meilenstein für das Wachstum im Energiesektor und für Cefla ist es eines unserer größten Projekte im Ausland, denen weitere folgen werden”.

CEFLA. Das im Jahre 1932 als Genossenschaft gegründete und auf elektrische und thermohydraulische Anlagen spezialisierte Unternehmen ist heute eine auf verschiedene Geschäftszweige diversifizierte Firma, deren Produkte und Leistung auf Innovation ausgerichtet sind.

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